Baden-Württemberg ist ein Land im Südwesten Deutschlands. Es wurde 1952 durch Fusion der Bundesländer Württemberg-Baden, Baden und Württemberg-Hohenzollern gegründet.
Die Landeshauptstadt ist Stuttgart. Sowohl nach Einwohnerzahl als auch nach Fläche steht Baden-Württemberg im Größenvergleich der deutschen Länder an dritter Stelle.
Schleswig-Holstein ist das nördlichste Land Deutschlands und wird als das Land zwischen den Meeren – Nordsee und Ostsee – bezeichnet. Die Landeshauptstadt ist seit Gründung des Landes 1946 Kiel. Schleswig-Holstein ist das kleinste Flächenland nach dem Saarland. Es grenzt im Norden mit der Bundesgrenze an Dänemark, im Süden an die Länder Hamburg und Niedersachsen sowie im Südosten an Mecklenburg-Vorpommern.
Das Land Sachsen-Anhalt kann in seiner jetzigen Form nur auf eine kurze Geschichte zurückblicken. Das Land entstand erst 1947 nach der Auflösung des Landes Preußen. Die wichtigsten Vorgänger des Landes Sachsen-Anhalt waren die preußische Provinz Sachsen und der Freistaat Anhalt.
Auf einer Gesamtfläche 20.446,31 km² wohnen ca. 2,5 Millionen Menschen. Die Landeshauptstadt ist Magdeburg, aber die bedeutendere Stadt ist Halle.
Der Freistaat Sachsen ist ein Land im östlichen Teil Mitteldeutschlands. Das 1990 neu gegründete Land führt die Bezeichnung Freistaat als historisches Analogon zum Begriff Republik. Landeshauptstadt ist Dresden.
Auf einer Gesamtfläche von 18.415,51 km² wohnen über 4 Millionen Menschen.
Mecklenburg-Vorpommern ist überwiegend flach mit nur wenigen Erhebungen. Es gliedert es sich in zwölf Landkreise und sechs kreisfreie Städte, die Landeshauptstadt ist Schwerin. Das Land entstand 1945 als Zusammenschluss des historischen Landes Mecklenburg mit Vorpommern, dem verbliebenen Teil der historischen preußischen Provinz Pommern.
Während Mecklenburg-Vorpommern das flächenmäßig sechstgrößte Bundesland ist, haben lediglich das Saarland und Bremen weniger Einwohner als Mecklenburg-Vorpommern, das somit die geringste Einwohnerdichte aller Bundesländer aufweist.
Brandenburg umschließt die Bundeshauptstadt Berlin und grenzt im Osten an Polen. Die Landeshauptstadt ist Potsdam. Als Gründungsdatum der historischen Mark Brandenburg gilt der 11. Juni 1157, als sich der Askanier Albrecht der Bär mit der Rückeroberung der Brandenburg das Gebiet endgültig aneignete.
Die 1815 geschaffene preußische Provinz Brandenburg (ohne die Altmark) wurde nach dem Kriegsende 1945 zum Land Brandenburg (ohne die Neumark östlich der Oder). 1990 wurde das Land Brandenburg als Land der Bundesrepublik Deutschland neu gegründet. Auf einer Fläche von 29.478,61 km² leben 2,5 Millionen Menschen.
Niedersachsen ist flächenmäßig ist es nach Bayern das zweitgrößte deutsche Land. Die Landeshauptstadt ist Hannover. Den ältesten Beleg für die Namensverwendung stammt aus dem jahr 1356
Auf einer Gesamtfläche von 47.624,22 km² wohnen etwa 8 Millionen Menschen.
Das Saarland grenzt im Süden an Frankreich und im Westen an Luxemburg. Die Landeshauptstadt ist Saarbrücken. Als politische Einheit entstand das Saarland als „Saargebiet“ im Jahre 1920 in Folge des Versailler Vertrages. Das Saargebiet war kleiner als das spätere Saarland, da die damals festgelegte Nordgrenze südlicher als die heutige lag.
Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte das Gebiet des heutigen Saarlandes bis 1947 zur französischen Besatzungszone. Im Jahre 1947 wurde das Gebiet unter dem Namen „Saarland“ eine autonome Region in den heute noch gültigen Grenzen. Nach einer Volksabstimmung im Jahre 1955 trat das Saarland 1957 der Bundesrepublik Deutschland bei.
Zu diesem Zwei-Städte-Staat Freie Hansestadt Bremen gehören die Stadtgemeinde Bremen als Hauptstadt sowie die 60 Kilometer nördlich gelegene Stadtgemeinde Bremerhaven. Bremen ist die zehntgrößte Stadt Deutschlands. Die Stadt ist Mittelpunkt der Europäischen Metropolregion Bremen/Oldenburg, einer von insgesamt elf Europäischen Metropolregionen in Deutschland.
Der Freistaat Thüringen wurde 1990 aus den drei DDR-Bezirken Erfurt, Gera und Suhl sowie einigen angrenzenden Gebieten wiedergegründet und ist heute in 17 Landkreise sowie sechs kreisfreie Städte gegliedert. Landeshauptstadt und zugleich größte Stadt des Landes ist Erfurt.
Aufgrund der ausgedehnten Waldgebiete wird Thüringen auch als das „grüne Herz Deutschlands“ bezeichnet.Wie Bayern und Sachsen trägt das Land offiziell den Namenszusatz Freistaat. Berühmte Kulturstätten im Land sind vor allem Weimar und die Wartburg, aber auch das historische Erfurt mit dem Erfurter Dom und der Krämerbrücke. Jena gilt als Bildungs- und Forschungszentrum Thüringens.
Die Freie und Hansestadt Hamburg ist als Stadtstaat die zweitgrößte Stadt Deutschlands, siebtgrößte der Europäischen Union. Es wohnen fast 2 Millionen Menschen hier.
Nach der ersten urkundlichen Erwähnung im 7. Jahrhundert war Hamburg einer der Geburtsorte der Hanse, durch seinen Vertrag mit Lübeck im Jahr 1241.
Nordrhein-Westfalen grenzt im Westen an Belgien und die Niederlande. Mit rund 18 Millionen Einwohnern ist Nordrhein-Westfalen das bevölkerungsreichste, flächenbezogen mit 34.080 km² das viertgrößte deutsche Land. Die Region Rhein-Ruhr ist mit rund 10 Millionen Bewohnern eine der 30 größten Metropolregionen der Welt. Die Landeshauptstadt ist Düsseldorf
Das Land wurde 1946 aus den ehemaligen preußischen Provinzen Westfalen und dem Nordteil der Rheinprovinz errichtet und 1947 um das Land Lippe erweitert. Seit 1949 ist Nordrhein-Westfalen ein Land der Bundesrepublik Deutschland.
Der Freistaat Bayern ist das flächengrößte Bundesland und steht nach der Einwohnerzahl hinter Nordrhein-Westfalen an zweiter Stelle. Im Süden und Osten grenzt Bayern an Österreich, im Bodensee an die Schweiz und im Osten an Tschechien. Die Hauptstadt Bayerns ist die München.
Traditionell gliedert sich Bayern in die drei Landesteile Franken (heute die Regierungsbezirke Ober-, Mittel- und Unterfranken), Schwaben und Altbayern (Regierungsbezirke Oberpfalz, Ober- und Niederbayern).
Berlin ist Bundeshauptstadt und Regierungssitz Deutschlands. Als Stadtstaat ist Berlin ein eigenständiges Land und bildet das Zentrum der Metropolregion Berlin/Brandenburg.
Berlin ist mit 3,4 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste und flächengrößte Stadt Deutschlands sowie nach Einwohnern die zweitgrößte und nach Fläche die fünftgrößte Stadt der Europäischen Union.
Rheinland-Pfalz ist ein Land im Südwesten Deutschlands. Die Landeshauptstadt ist Mainz. Rheinland-Pfalz wurde nach dem Zweiten Weltkrieg am 30. August 1946 gebildet.
Hervorgegangen ist es hauptsächlich aus den ehemaligen Gebieten der preußischen Rheinprovinz (Regierungsbezirke Koblenz und Trier), Rheinhessen, dem westlichen Teil von Nassau und dem linksrheinischen Kernland der Kurpfalz.
Auf einer Gesamtfläche von 19.853,36 km² leben über 4 Millionen Menschen.
Hessen gehört vor allem mit seinen südlichen Landesteilen zu den am dichtesten besiedelten und wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands. Die Landeshauptstadt ist Wiesbaden, die größte Stadt Frankfurt am Main.
Das heutige Bundesland Hessen wurde am 19. September 1945 unter dem Namen Groß-Hessen gegründet und hatte als erstes noch heute bestehendes Land der Bundesrepublik eine neue demokratische Verfassung. Seine unmittelbaren Vorgängerstaaten waren der Volksstaat Hessen und die preußischen Provinzen Kurhessen und Nassau, die der Freistaat Preußen am 1. April 1944 durch Teilung der Provinz Hessen-Nassau schuf.
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